KVM (Kernel-basierte virtuelle Maschine)
Kurze Definition
Linux-Kernel-Virtualisierungstechnologie, die vollständige Hardware-Virtualisierung bietet – zu unterscheiden von containerbasierter Isolation.
KVM ist der eingebaute Hypervisor des Linux-Kernels und bietet vollständige Hardware-Virtualisierung: Jede Gast-VM läuft mit eigenem Kernel, sieht emulierte oder paravirtualisierte Hardware und ist vollständig vom Host und von anderen Gästen isoliert. KVM ist der moderne Standard für VPS-Infrastruktur und ersetzt frühere OpenVZ-Container-basierte "VPS", die den Host-Kernel teilten.
Für Offshore-Hosting-Kunden ist KVM die richtige Virtualisierungsebene: Jedes Gast-Betriebssystem funktioniert (Linux, Windows, BSD, benutzerdefiniert), volle Kernel-Modul-Unterstützung (Sie können alles laden, was Sie auf einem Dedicated Server laden würden), volle PCI-Passthrough-Fähigkeit, wo unterstützt. Das Einzige, was KVM nicht bietet, ist Bare-Metal-Leistung – es gibt einen kleinen Overhead (typischerweise 1-3 %). MurmurHost verwendet KVM auf allen VPS-Tarifen.
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